Vergärung

Im Frühjahr 2006 wurde in Pratteln eine moderne Vergärungsanlage in Betrieb genommen, im November 2008 eine in Ormalingen und 2011 in Liesberg. Damit stehen in unserer Region nun drei Anlagen zur Verfügung, welche in der Lage sind, auch organische Abfälle zu verarbeiten, die für die Kompostierung bisher weniger geeignet waren.

 

Dazu gehören beispielsweise Speiseabfälle aus Grossküchen, verdorbene Frucht- und Gemüsechargen, grosse Mengen an Rasenschnitt oder spezielle Abfälle wie Speiseöl und -fett. Da die Vergärung im Gegensatz zur Kompostierung unter Luftabschluss erfolgt, kann im Prozess auch wertvolles Methangas gewonnen werden, welches in Pratteln ins Erdgasnetz eingespeist und so energetisch optimal genutzt wird.

 


Vergärungsanlage Pratteln

Die Vergärungsanlage in Pratteln verwertet pro Jahr rund 15'000 Tonnen Bioabfälle aus Haushaltungen, der Pflanzenzucht und Landschaftspflege, der Lebensmittel- und Genussmittelindustrie sowie der Gastronomie. Während etwa 50% der Bioabfälle aus der kommunalen Bioabfall-/Grüngut-Getrenntsammlung stammen, werden ca. 20% aus der Landschaftspflege und ca. 30% aus der Lebensmittelindustrie und der Gastronomie angeliefert. Ein Ausbau der Anlage ist projektiert.
 
Pro Jahr werden in der Vergärungsanlage in Ormalingen fast 6'000 Tonnen Gülle und Mist aus der Landwirtschaft sowie Bioabfälle aus Haushaltungen, der Landschaftspflege und von weiteren Lieferanten angenommen und verwertet.

In der neusten Vergärungsanlage in Liesberg können pro Jahr rund 6'000 Tonnen Grünabfälle der Vergärung zu geführt werden.

Die Biopower Nordwestschweiz AG verfolgt in der Nordwestschweiz zudem noch weitere Ideen und Projekte zur Bioabfallverwertung.

 

Links:
Homepage Biopower AG:
» www.bio-power.ch