In Basel-Stadt ist die Lenkungsabgabe auf Strom mittlerweile etabliert. Die anfänglich von den Kritikern befürchteten Probleme blieben aus und der Stromspar-Fonds Basel (sfb) ist vor allem bei der Bevölkerung eine bekannte Grösse.
Als erster Kanton der Schweiz hat Basel-Stadt eine Lenkungsabgabe auf Elektrizität eingeführt. Die Lenkungsabgabe ist staatsquotenneutral ausgestaltet. Die schlanke, effiziente Verwaltung kann von den auflaufenden Zinsen finanziert werden, sodass die gesamte Abgabe an die Bevölkerung zurückfliesst. Das sind pro Jahr 10 Millionen Franken Bonus für die Haushalte und 40 Millionen Franken Arbeitsplatz-Bonus für die Basler Firmen. Damit wird der Produktionsfaktor Arbeit entlastet.
Die Lenkungsabgabe wird jedem Strombezüger mit der Rechnung bezugsabhängig belastet. Sie soll zum sparsameren Umgang mit Strom motivieren. Wer wenig Strom braucht, bezahlt weniger Lenkungsabgabe, bekommt aber gleich viel Geld zurück wie Vielverbrauchende, denn die gesamten Einnahmen werden gleichmässig zurückerstattet. Einmal im Jahr bekommt so jede Privatperson 75 Franken und jeder Betrieb erhält rund ein halbes Prozent seiner Lohnsumme (Arbeitsplatz-Bonus). Dadurch werden die Firmen belohnt, die viele Arbeitsplätze anbieten.
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