Waldböden nehmen in der Region über 40% der Fläche ein. Sie speichern Wasser, filtern es und sorgen so für sauberes Grundwasser. Im Gegensatz zu den Landwirtschaftsböden kennen wir sie aber kaum. Waldböden sind ebenfalls gefährdet. Sie können Senke für Schwermetalle und organische Schadstoffe, aber auch für Stickstoff aus belasteter Luft sein. Diese Beeinflussungen sind nachweisbar und stellen langfristig eine potenzielle Gefahr für die Waldböden dar.
Den Waldböden auf der Spur
Seit 1998 sind die Landwirtschaftsböden der Region ausführlich in Form von Bodenkarten dokumentiert. Für die Waldböden liegt bisher keine vergleichbare Information über ihre Eigenschaften, Empfindlichkeiten und Schutzbedürftigkeit vor. Derzeit werden deshalb alle verfügbaren Informationen über Waldböden gesammelt, systematisiert und ausgewertet. Bisher sind die Informationen zu rund 400 Waldböden in der Region erfasst worden. Ziel ist es, in der nächsten Zeit die wichtigsten Eigenschaften der Waldböden in Kartenform darstellen zu können. Dies wird eine der Grundlagen für den künftig noch schonenderen Umgang mit der Ressource Waldboden sein
Die Ergebnisse werden Mitte 2010 bereitstehen und im geografischen Informationssystem des Kantons abrufbar sein. Bereits heute abrufbar sind detaillierte Informationen zu 40 ausgewählten Waldböden.
|