Regionales Sicherheitslabor

Neue Bedrohungsbilder – neue Antworten: Errichtung eines regionalen Biosicherheitslabors
 
Mit den Milzbrandanschlägen im Herbst 2001 in den USA und den Nachahmungen in der Schweiz hat die Risikoqualität «Terror» an Bedeutung gewonnen. Heute gehören Bio-Terror und Bio-Terrordrohungen zu den Vorbereitungsszenarien von Katastrophenschutzorganisationen wie Szenarien über Industrieereignisse. Da die Analytik bei der Bewältigung eines Bio-Ereignisses eine wichtige Rolle spielt, wurde ein nationales Regionallabornetzwerk für die Untersuchung gefährlicher Organismen aufgebaut. Die Region Nord, welche neben den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt auch Aargau und Solothurn umfasst, entschied, das Regionallabor am Kantonalen Laboratorium Basel-Stadt einzurichten. Seit Ende 2005 ist es in Betrieb. Seit März 2009 übt das Labor die Funktion des Referenzlabors des BAFU aus, und zwar für die Analytik von Umweltproben auf genetisch veränderte sowie pathogene Organismen mit Ausnahme pflanzenpathogener Organismen.

 


Am Kantonalen Labor Basel-Stadt befindet sich das Regionalabor der Sicherheitsstufe 3, wo eine Sicherheitswerkbank der Klasse 3 für den Nachweis von gefährlichen Mikroorganismen zur Verfügung steht.


Bakterienkolonien auf einer Kulturplatte