Vom Phänomen des Litterings sind alle urbanen Zentren in der Schweiz betroffen. Eine Studie, die von Basel initiiert wurde, zeigte auf, dass 30% des öffentlichen Mülls auf dem Boden landet statt in einem der zahlreichen Abfallkübel. Im Wesentlichen wurden stets die gleichen fünf Abfallarten gelittert: Take-away-Abfälle, Einweg-Getränkeverpackungen, (Gratis-)Zeitungen und Flyers, Raucherwaren sowie Tragtaschen. Die grösste Verschmutzungsanteil (52%) stammt aus der fliegenden Verpflegung (Take-away und Einweg-Getränkeflaschen). Aus Sicht der Abfallvermeidung und Ressourcenschonung fällt ins Gewicht, dass es sich bei den gelitterten wie auch bei den über die öffentlichen Abfalleimer entsorgten Abfällen um Wertstoffe handelt, die dem Recycling entzogen werden.