Ozon

Weitere wichtige Erkenntnisse liegen für die Wirkung des Ozons vor. Heute wissen wir, dass nicht die Dauer sondern die Dosis der Ozonbelastung für die Bäume schädigende Auswirkungen hat. Damit wird auch erklärbar, weshalb in den Bergen trotz geringerer Belastungsdauer die Wälder in einem gesundheitlich schlechteren Zustand sind als jene im Flachland.
 
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass Kronen von Bäumen, die mit Ozon begast wurden, eine überdurchschnittliche Konzentration von wachstumstimulierenden Stoffen wie Zucker und Stärke aufweisen, dass aber gleichzeitig mit zunehmender Ozonkonzentration eine Abnahme der Sprosslänge sowie des Spross- und Wurzeltrockengewichtes messbar ist.



Bronzeverfärbung bei Buchen infolge Ozoneinwirkung.

Ozonbelastete Bäume können in ihren Blättern zwar viel Leistung aufbauen, deren Verfrachtung in die Wurzeln ist aber stark gehemmt. Somit fehlen im Frühling in zunehmendem Masse die Stärke und der Zucker für das Wurzelwachstum. Verstärkend kommt hinzu, dass in der Folge auch die Versorgung der mit den Baumwurzeln in Symbiose lebenden Pilze mit Kohlehydraten gestört ist.

Links:
Institut für angewandte Pflanzenbiologie (IAP):
» www.iap.ch