Ozon bildet sich bei heissem und sonnigem Wetter aus anderen Schadstoffen. Die Ozonbelastung steigt während sommerlichen Hochdrucklagen rasch an und erreicht das Maximum jeweils am Nachmittag oder Abend. Die Ozonbelastung überschreitet in jedem Sommer den Grenzwert. In der Regel treten dann Spitzenwerte zwischen 180 und 200 Mikrogramm pro Kubikmeter auf, und der Grenzwert wird an 100 bis 700 Stunden überschritten.
Der Sommer 2003 war der heisseste Sommer seit Beginn der Temperatur-Messungen. Vor allem im Juni und August stiegen die Temperaturen häufig über 30 Grad Celsius. Dies machte sich auch in der Zahl der Stunden mit zu viel Ozon bemerkbar. Im Jahr 2003 war dies an 500 bis 1500 Stunden der Fall. So wurden während acht Tage im August 2003 mit Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius Spitzenwerte von mehr als 240 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen, dem Doppelten des Grenzwertes. Erst Wolken und Regen stoppen die Ozonbildung und die Ozonwerte gehen zurück.