Nutzungspotenzial

Trotz geringstem jährlichen Holzzuwachs im Vergleich mit den Kantonen Aargau und Solothurn sowie der Schweiz weisen die Wälder der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt mit 371 m3/ha nicht nur die höchsten durchschnittlichen Vorräte auf. Sie haben in der Bemessungsdekade von 1983/85 bis 1993/95 auch ihren Vorrat am stärksten geäufnet. Anders ausgedrückt: Weder schweizweit noch in den angrenzenden Kantonen wurde so zurückhaltend Holz genutzt wie in den Basler Wäldern.

 



Es steht sehr viel Holz in unseren Wäldern.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Wälder in den beiden Basel ähnlich wie in der übrigen Schweiz systematisch und in grossem Stil unternutzt wurden. Einem jährliche Zuwachs von rund 170'000 m3 steht eine langjährige Durchschnittsnutzung (inkl. Sturmereignisse) von knapp 120'000 m3 gegenüber. Eine Verdoppelung der jährlichen Nutzungsmenge würde zu einer Senkung des Holzvorrats führen: binnen 15 Jahren auf 320 m3/ha und binnen 30 Jahren auf 270 m3/ha.