Heute weiss man um den besonderen Wert einer ökologisch reichhaltigen Landschaft als Fundament für unsere Natur, für unsere heimischen Tiere und Pflanzen. Deshalb betreibt der Kanton Basel-Landschaft schon seit 1989 sein Naturschutzprogramm «Ökologischer Ausgleich: Landwirte erhalten auf vertraglicher Basis eine Abgeltung, wenn sie aus Naturschutzgründen Magerwiesen bewirtschaften, Hecken pflanzen und Pflegen, Obstgärten unterhalten oder Buntbrachen anlegen.
Das Programm «Ökologischer Ausgleich in der Landwirtschaft» ist auf Erfolgkurs: Rund 80% aller Baselbieter LandwirtInnen beteiligen sich inzwischen daran – und all dies auf freiwilliger Basis. Bereits stehen rund 8% der landwirtschaftlichen Nutzfläche unter «Naturschutzvertrag». Ziel sind 12–15% – je nach Region. Der Kanton beabsichtigt, sich diesem Ziel schrittweise zu nähern. Auch weil der Bund sich mit rund 80% an den Gesamtkosten beteiligt, scheint dieses Ziel in den nächsten 5–10 Jahren realistisch. Auch hier steht und fällt der Erfolg allerdings mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel.