Auf der Basis von «Zukunft Basel» hat der Regierungsrat zur Überprüfung der Zielerreichung ein Indikatorenset für die oben erwähnten Schlüsselbereiche festgelegt. Eine erste Standortbestimmung im 2005 (Zukunft Basel konkret) zeigt ein befriedigendes Bild. In einzelnen Teilgebieten besteht aber weiterhin Handlungsbedarf und für anstehende Zielkonflikte sind innovative Lösungen gefragt. Ebenso ist eine stärkere Verankerung der Nachhaltigen Entwicklung in der Verwaltung, insbesondere bei der Planung und Umsetzung nötig.
Der Kanton Basel-Stadt arbeitet im Cercle Indicateurs, einem Zusammenschluss zahlreicher Kantone, grösserer Städte und der Bundesämter für Raumentwicklung (ARE) und Statistik (BFS) an der Entwicklung eines Systems von Kernindikatoren zur Messung der Nachhaltigen Entwicklung mit. Die Resultate der jüngsten Kernindikatorerhebung finden sich auf der Website des BFS.
Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Nachhaltige Entwicklung bildet die «2000-Watt-Gesellschaft – Pilotregion Basel». Der Regierungsrat hat im Legislaturplan 2009 - 2013 unter dem Schwerpunkt «Nachhaltiger Umgang mit Resssourcen» die 2000-Watt-Gesellschaft als Leitmotiv aufgeführt. Die Verwaltung soll noch stärker als bisher eine Vorbildrolle in den Bereichen Bau und Mobilität einnehmen. Vor diesem Hintergrund hat er das Projekt «CO2-neutrale Verwaltung» lanciert. Basel-Stadt soll zudem für Unternehmen, die im Bereich Energieeffizienz und Ressourcenschonung Produkte und Dienstleistungen anbieten, ein attraktiver Standort sein. Schliesslich hat der Regierungsrat die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ETH-Bereich und seinen Forschungsanstalten, der Uni Basel, der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Verwaltung und der hiesigen Wirtschaft im Sinne eines «Praxislabors der Nachhaltigkeitsforschung» verlängert. Im Zentrum stehen wiederum «Leuchtturmprojekte» in den Bereichen Bauen und Mobilität sowie Raum und Ressourcen.