Relevante kantonale Vorhaben werden einem Nachhaltigkeits-Audit unterzogen. Mit dem sogenannten Nachhaltigkeitskompass werden die Auswirkungen des Projektes auf die Nachhaltige Entwicklung abgeschätzt. Die Beurteilungen fliessen in Regierungs- und Landratsvorlagen ein und ermöglichen so Entscheidungen unter Berücksichtigung der Nachhaltigen Entwicklung. Bisher wurden rund 30 Projekte beurteilt, beispielsweise die Landratsvorlagen zur Unternehmenssteuerreform, zur Naturgefahrenkarte Basel-Landschaft, zum Gesetz über die Umsetzung NFA und die Lastenverteilung auf Kanton und Gemeinden, zur steuerlichen Entlastung von Familien und tiefen Einkommen, zum Projekt Sicherheitsfunknetz «POLYCOM» usw.
Das gemeinsam mit der Verband Basellanschaftlicher Gemeinden erarbeitete Programm zur Förderung der Nachhaltigen Gemeindewentwicklung - IMPULS 21, konnte abgeschlossen werden. Die Programmziele sind erreicht: 12 Gemeinden des Kantons haben eigene Nachhaltigkeitsprozesse eingeleitet. 14 Gemeinden sind «Energiestädte». Das im Rahmen von Energiestadt angebotene Programm «Faktor 21» entspricht IMPULS 21. 177'000 Einwohner oder fast 65% der Kantonsbevölkerung leben demnach in Gemeinden mit Energiestadt- und/oder Nachhaltigkeitsprozessen.
Über Internet, insbesondere über die Website des Bundesamtes für Raumentwicklung ARE, sind alle notwendigen Informationen zur Nachhaltigen Entwicklung und speziell zur Nachhaltigen Gemeindeentwicklung verfügbar.