In Basel-Landschaft verfügte die primär von der Industrie betriebene ARA Rhein in Pratteln ebenfalls über eine Klärschlammverbrennung, doch gelangten im Jahr 2000 aus den ländlichen Kläranlagen noch rund 2'700 t Trockensubstanz (oder rund 30% des Gesamtanfalls) in die landwirtschaftliche Verwertung. Dank der bereits früher getroffenen Abklärungen über alternative Entsorgungswege (Zementwerke, Anschluss an Klärschlammverbrennungsanlagen) konnte aber der landwirtschaftlich verwertete Anteil rasch reduziert werden.
Heute gelangen alle Klärschlämme aus den Kantonen BS und BL in die beiden Verbrennungsanlagen bei der Pro Rheno in Basel und der ARA Rhein in Pratteln. Deren Aschen (rund 20'000 t pro Jahr) werden anschliessend auf der Deponie Elbisgraben abgelagert.