Die Magnetfelder dieser Geräte sind in der Regel stärker als diejenigen der Elektroinstallationen (Stromleitungen, Verteilerkasten). Damit haben es die Bewohnerinnen und Bewohner in der Hand, ihre Belastung mit einfachen Massnahmen vorbeugend zu reduzieren. Zum Schutz der Gesundheit sollten vor allem permanent betriebene Geräte nicht in der Nähe von Orten platziert werden, wo sich Personen stundenlang aufhalten. So beträgt die empfohlene Mindestentfernung zum Radiowecker 1 m, zum Fernseher 2 m.
Funkanwendungen in Gebäuden
Nicht nur im Freien, sondern auch in unseren Wohnungen gibt es immer mehr Funkanwendungen. Dazu zählen zum Beispiel schnurlose Telefone oder WLAN-Modems für den drahtlosen Zugang zum Internet. Obwohl diese Geräte mit geringen Sendeleistungen arbeiten, können sie die Belastung durch hochfrequente Strahlung in Innenräumen dennoch dominieren. Um die Immissionen möglichst niedrig zu halten, sollten diese Funkanlagen deshalb in möglichst grossem Abstand zu häufigen Aufenthaltsorten wie Bett, Sofa, Schreibtisch oder Kinderzimmer platziert werden.
Schnurlostelefon (DECT-Telefon)
Die meisten Schnurlostelefone sind heute so genannte DECT-Telefone (DECT: Digital Enhanced Cordless Telecommunication). |