Die Bemessung des Zuströmbereiches für die Trinkwasserfassungen in den Langen Erlen basiert auf einer Betrachtung der Wasserflüsse. Er wurde im Auftrag des Amts für Umwelt und Energie durch das Geologische Institut der Uni Basel im Jahre 2005 ausgeschieden. Der Zuströmbereich umfasst in den oberen Langen Erlen einen kleinen Teil rechtsseitig der Wiese. In den unteren Langen Erlen reicht er bis auf deutsches Gebiet. Auch aus dem Bereich des Dinkelbergs fliesst Wasser den Fassungen in den Langen Erlen zu, sodass der Zuströmbereich hier entlang der Landesgrenze bei Lörrach bis zur Kreuzung Eisenbahnweg/Schmiedgasse reicht.
Grundwasseranalysen des Amts für Umwelt und Energie und der Industriellen Werke Basel zeigen, dass in den für den Zuströmbereich massgebenden Messstellen keine Pflanzenschutzmittelkonzentrationen und Nitratgehalte auftreten, die nach heutigem Wissensstand für den Menschen eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Schutzmassnahmen, die über bestehende Massnahmen in den Schutzzonen hinausgehen, sind deshalb bis auf weiteres nicht erforderlich.