Allgemeine Situation
Anhand der langjährigen Messreihen von Grundwasserständen (vgl. Abb. 3 und 4) ist kein eindeutiger Trend erkennbar. Es fällt aber insbesondere bei der Messstelle «Hülften» im Ergolztal auf, dass sich die Ausschläge der Pegelschwankungen in den letzten zehn Jahren eher verstärkt haben. Weiter ist ersichtlich, dass die Grundwasserpegel durch die extreme Trockenperiode im 2003 mit starker zeitlicher Verzögerung betroffen waren. So wurde im Ergolztal erst Ende Jahr 2005 der Tiefstwert erreicht. Die starken Niederschläge im Frühjahr 2006 haben dann die Grundwasservorkommen wieder nachhaltig aufgefüllt.
Im mächtigeren Birstal-Grundwasserstrom sind die natürlichen Pegelschwankungen weniger ausgeprägt als im Ergolztal. Zudem werden sie durch den Betrieb der Grundwasseranreicherungsanlage Aesch ausgeglichen, so dass der Einfluss von Trockenperioden weniger deutlich zu erkennen ist.
Die Publikation der Daten der einzelnen Messstationen erfolgt im jeweiligen Hydrografischen Jahrbuch via Internet.