Gewässerschutz-Pikettdienst

Die Gewässerschutz-Pikettdienste sind rund um die Uhr erreichbar und für sämtliche Massnahmen zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewässerverschmutzungen zuständig.
 
Die Gewässerschutz-Pikettdienste der beiden AUE verfügen über gut ausgebildete und routinierte Teams. Alle Pikettdienstleistenden stehen neben ihrer gewohnten Tätigkeit während viermal einer Woche pro Jahr rund um die Uhr auf Abruf bereit. Während dieser Zeit sind die Pikettdienstleistenden über Pager via Polizeieinsatzzentrale für alle Ereigniskräfte erreichbar. Sie tragen die Verantwortung für die Belange der AUE, namentlich des Gewässerschutzes und manchmal auch des Bodenschutzes. Zur Erfüllung dieser Aufgaben steht den beiden Ereignisdiensten eine moderne Infrastruktur zur Verfügung. Dazu gehört u.a. ein Pikettfahrzeug mit diversen Utensilien für die Erkennung und Beurteilung von Schadenereignissen (Einsatzpläne, Kartenmaterial, Probenahmeset, Schaufel, etc.) und natürlich auch ein Natel, um mit den verschiedenen Stellen in Kontakt zu treten. Um der gesamten Palette an verschiedenen Ereignissen angemessen begegnen zu können, gilt es, den Pikettdienst laufend «à jour» zu halten. Die Ausrüstung muss ständig einsatzbereit sein und den aktuellen Bedürfnissen genügen. Zudem werden die Pikettdienstleistenden laufend geschult und mit den neuesten Erkenntnissen vertraut gemacht.

 


Beispiel eines Unfalls mit wassergefährdenden Stoffen


Im Kanton Basellandschaft wurde die Ölwehr Baselland per 1. Januar 2008 dem Amt für Militär und Bevölkerungsschutz (AMB) unterstellt. Der Schadendienst besteht aus dem Gewässerschutzpikett des Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) und der Ölwehr Basellandschaft unter Leitung des AMB sowie den Ortsfeuerwehren.
 
Das AUE des Kantons Basel-Stadt hat mit den wichtigsten Chemiebetrieben und den Abwasserreinigungsanlagen eine freiwillige Vereinbarung über das Meldeprozedere bei Gewässerverschmutzungen abgeschlossen. Das Übereinkommen regelt detailliert, wann und bei welcher Form von Gewässerschmutzungen die Behörden informiert werden müssen. Des Weiteren hat das baselstädtische AUE mit der Rheinschifffahrtsdirektion Basel eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei Gewässerverschmutzungen durch die Grossschifffahrt auf dem Rhein und in den Hafenanlagen unterzeichnet.