Zusätzlich zur «nicht organisierten», individuellen Erholungsnutzung kommt die stetig steigende Zahl von Anlässen jeglicher Art (Open Air-Konzerte, Sportanlässe etc.). Deshalb wurde für den Sportsektor 2003 unter Federführung des Amtes für Raumplanung ein «Runder Tisch» mit allen Betroffenen geschaffen (Fortswirtschaft, Jagd, Sport- und Naturschutzverbände etc.), um Konflikte zu erkennen und Lösungen zu suchen. Daneben finden seit längerer Zeit direkte Gespräche mit einzelnen Sportvebänden statt (Regionaler OL-Verband, IG Klettern Basler Jura). Für den Problembereich «Kletterei/Naturschutz» wurde in den vergangenen Jahren eine Gesamtübersicht erarbeitet. Ende 2005 zeichnete sich eine Einigung ab. Für einzelne Waldreservate mit grossem Erholungsdruck konnten zusammen mit den Sportverbänden und allen Betroffenen Konzepte zur Lenkung der Erholungsnutzung erarbeitet werden (Sissacherfluh-Chienberg, Ermitage-Chilchholz). Zur Zeit ist eine Subkommision des «Runden Tisches» daran, Problemlösungen für den Konflikt zwischen Wanderern und MTB-Fahrenden zu erarbeiten. Im Rahmen eines Pilotprojekts im Gebiet Blauen soll ein «Musterlösungsweg» gefunden werden, der auf weitere Konfliktrahmen anwendbar ist. |