Hauptverursacher sind der Strassenverkehr und weitere mobile Quellen (z.B. Diesellokomotiven, Baumaschinen, Traktoren, Rheinschiffe etc.). Bei den PM10-Emissionen des Strassenverkehrs ist hervorzuheben, dass die motorischen Emissionen aus dem Auspuff (z.B. Dieselruss)- vor allem bei den Personenwagen – den geringeren Anteil darstellen, während Abrieb (von Reifen, Bremsen, Strassenbelag) und Wiederaufwirbelung den Hauptanteil verursachen. Im Bereich weitere mobile Quellen sind die Baustellen mit Emissionen aus Staubaufwirbelung und Russ aus dieselbetriebenen Baumaschinen mit einem Anteil von rund 50% die grössten Verursacher. In diese Quellengruppe gehören auch die Abriebemissionen aus dem Schienenverkehr, welche rund 6% der PM10-Emissionen verursachen.
Weitere wesentliche Emissionen entstehen beim Verbrennen von Holz zur Energiegewinnung und zur Beseitigung von Forst- und Landwirtschaftsabfällen. Im Bereich der Forst- und Landwirtschaft stammen die Hauptemissionen mit einem Anteil von rund 95 % hauptsächlich aus der Verbrennung von Landwirtschaftsabfällen. In der Forstwirtschaft wird nur noch in begründeten Fällen der anfallende Schlagabraum offen verbrannt (Bewilligungspflicht). Die Emissionen der übrigen Quellen setzen sich zusammen aus gewerblichen Prozessen (7%), der Abfallentsorgung, den Öl-/ Gasfeuerungen sowie der Landwirtschaft mit jeweils 3% Anteil an den Gesamtemissionen.
Die PM10-Emissionen sind seit 1990 um rund 30% zurückgegangen. Diese Reduktion ist hauptsächlich auf die Verschärfung der Abgasgrenzwerte von Motorfahrzeugen und auf Massnahmen in Industrie und Gewerbe zurückzuführen. Unter der Annahme weiterer Verschärfungen der Grenzwerte bei den Fahrzeugmotoren (EURO 6) zeigt die Trendprognose, dass die Emissionen bis 2020 nur noch leicht abnehmen.