Verbesserungen im Oberbaselbiet
Das langfristige Erosionsmonitoring 1992-2002 zeigte eine Verbesserung der Erosionssituation im Oberbaselbiet. In der Fruchtfolge haben Kunstwiese und Buntbrache zugenommen, erosionsauslösender Mais und Wintergetreide haben abgenommen. Auch ist die Bodenbedeckung der Äcker im Winter etwas besser geworden. Generell ist eine Extenisvierung der Bewirtschaftung in den Randregionen des Ackerbaus feststellbar. Insgesamt ging die Erosionsgefährdung im Oberbaselbiet somit primär als Folge der agrarpolitischen Strukturveränderungen seit 1992 um etwa 20% zurück – eine erwünschte Nebenwirkung
Im Unterbaselbiet und im Laufental ist die Erosionsgefährdung in den letzten 10 Jahren hingegen gleich geblieben. In vielen Betrieben heben sich die für den Erosionsschutz positiven und negativen Veränderungen der Bewirtschaftung gegenseitig auf. Es zeigte sich auch, dass sich die vom Bund bisher verlangten betrieblichen Massnahmen zum ökologischen Leistungsnachweis im Gesamteffekt kaum erosionsmindernd auswirken.