Erholungs(über)nutzung

Forschungen des Institutes für Natur- Landschaft- und Umweltschutz der Universität Basel kommen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wald beider Basel im Rahmen von Forschungsprojekten der Stiftung MGU Mensch – Gesellschaft – Umwelt zu folgenden Ergebnissen:
 
Die Wälder in städtischen Ballungsgebieten und weiteren attraktiven Regionen stehen unter einem grossen Nutzungsdruck durch Erholungssuchende. Mit zunehmenden Besucherzahlen nimmt das Ausmass der Schäden an der Kraut-, Strauch und Baumvegetation zu und die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren ab. In stark benutzten Teilgebieten übersteigt der Erholungsdruck die Regenerationskraft des Waldes. Auch die ökonomischen Folgen für die Waldeigentümer sind bedeutend.

 



Es sind sowohl regionale Lösungen auf Stufe Waldentwicklungsplanung als auch individuelle Lösungen punktueller Probleme denkbar. Als Beispiel für letzteres sei die Bike-Piste Muttenz/Arlesheim erwähnt. Dabei konnte mittels Aussprachen und Augenscheinen aller Betroffener eine einvernehmliche Lösung im Gebiet Schönmatt – Stierenwald gefunden werden.
 
Im Grundsatz gilt dabei für den Wald: Sport-Anlagen konzentrieren und Sport-Veranstaltungen verteilen.