Entwicklung Stickstoffdioxid (NO2)

Die Luftbelastung durch Stickstoffdioxid hat seit 1985 zunächst abgenommen aber seit rund fünf Jahren stagniert diese Belastung auf zum Teil zu hohem Niveau. 

 

Die verschiedenen Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität haben zu einem deutlichen Rückgang der Stickstoffdioxid-Konzentrationen geführt. Dieser Rückgang ist allerdings je nach Standort unterschiedlich stark ausgefallen.

 

An stark befahrenen Strassen, wie Autobahnen oder in innerstädtischen Strassenschluchten war die Belastung bis Mitte der 90er Jahre rückläufig und seitdem ist wieder ein leichter Anstieg zu beobachten. Nur an diesen Standorten werden heute noch häufige Überschreitungen des Tagesgrenzwertes festgestellt. So wurde zum Beispiel im Jahr 2010 in Basel an der Feldbergstrasse der Tagesgrenzwert an 45 Tagen überschritten.
 
In der Stadt und in der Agglomeration Basel abseits der Hauptverkehrsachsen nahm die Stickstoffdioxid-Konzentration bis ins Jahr 2000 ab und seither bleibt die Belastung stabil. In Basel liegt sie noch über dem Jahresgrenzwert, in der Agglomeration darunter.
 
Auch im ländlichen Gebiet hat die Belastung durch Stickstoffdioxid abgenommen und liegt heute tiefer als der Grenzwert.



Die Entwicklung der Stickstoffdioxid-Belastung in der Region Basel

NO2-Immissionenn in der Region Basel
In der Stadt Basel, entlang der Hauptverkehrsachsen im Birseck, Hochrhein- und Ergolztal, wie auch entlang der Autobahn A2 ist die Luft noch zu stark mit Stickstoffdioxid belastet. Mit Entfernung von den Strassen nimmt die Belastung rasch ab. Die Wohngebiete in der Agglomeration weisen deshalb keine übermässige Belastung mehr auf. In der Stadt Basel sind noch mehr als die Hälfte  der Bevölkerung durch zu hohe Stickstoffdioxid-Konzentrationen betroffen, in Basel – Landschaft  sind es 6 Prozent, dies sind rund  120'000 Personen.



In der Stadt Basel und entlang der Hauptverkehrsachsen sind 120'000 Personen durch zu hohe Stickstoffdioxid-Konzentrationen betroffen.