Feinstaub sind Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10 Tausendstelmillimeter. Zum Vergleich, ein menschliches Haar misst 70 Tausendstelmillimeter und sein Durchmesser ist damit deutlich grösser als diese Feinstaubpartikel. Für Feinstaub bestehen seit 1998 Grenzwerte in der Schweiz. Die Messungen des Lufthygieneamtes zeigen seit 1997 Schwankungen von Jahr zu Jahr, es lässt sich aber keine Entwicklung nach unter oder oben feststellen. Jahre mit kalten Wintern und häufigen austauscharmen Lagen zeigen höhere Belastungen (siehe Kapitel Wintersmog). Entlang der Hauptverkehrsachsen wird die höhere Belastung gemessen. Nicht nur der Jahresgrenzwert wird überschritten, sondern auch Überschreitungen des Tagesgrenzwertes kommen häufig an allen Standorten vor. Im Jahr 2010 wurden an der Station Basel St. Johannplatz 14 Tage mit Überschreitung gezählt, an der Feldbergstrasse waren es 21 Tage.